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Minimumsysteme zählen zu den "Leichten Luftsportgeräten". Sie bestehen
aus einem Hängegleiter, Gurtzeug und Rettung sowie der Antriebseinheit. Diese
müssen auf Pilotengewicht und Können zugeschnitten sein. Wie für die ULs gilt
auch hier ein maximal zulässiger Lärmgrenzwert von 60 dB/A bei Volllast in 300 m
Höhe.
Grundsätzlich stehen zwei Konzepte zur Auswahl: das klassische Minimum (Schwarze
oder Kümmerle), welches von den Rädern gestartet wird und Motorgurtsysteme (z.B.
Mosquito oder Raven) die ausschließlich fußstartfähig sind. Entscheidend ist hier der
beabsichtigte Einsatzzweck. Während Minimums durchaus zum Luftwandern geeignet
sind, steht bei den Motorgurten das Thermikfliegen mit abgestelltem Motor im
Vordergrund. Die Zahl der dafür zugelassenen Hängegleiter ist zwar begrenzt,
aber es lassen sich doch einige sehr gut funktionierende Kombinationen bilden.
Wie auch immer Sie sich entscheiden: der Fun-Faktor ist hoch,
die Ausbildung überschaubar und billiger kommt höchstens noch eine
Motorschirmausrüstung.
Voraussetzungen
 | Luftfahrerschein Hängegleiter oder SOPI |
 | Sofortmaßnahmen am Unfallort
(oder Führerschein nach 65) Erleichterungen für Inhaber von Luftfahrerscheinen
(A, B, C & F)
Weitere Informationen über spezielle Probleme, wie z.B. die Anrechnung von
Vorkenntnissen, erhalten Sie bei uns direkt.
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Flugausbildung
Da die Minimum- bzw. Motorgurtausbildung von Anfang an einsitzig durchgeführt
wird, sind Drachen-Vorkenntnisse oder -Scheine unumgänglich. Falls Sie keine
Vorkenntnisse haben, können wir Ihnen aber auch weiterhelfen. Rufen Sie uns an!
Da unsere Flugschüler in der Regel bereits entspreche Vorkenntnisse besitzen,
beginnt die Ausbildung mit dem Erklären und Anpassen der Ausrüstung. Nach
verschiedenen Vorübungen mit und ohne Motor, steht der erste Alleinflug auf dem
Programm. Da wir an einem Flugplatz fliegen (und auch vermitteln wollen, wie man
sich an einem solchen verhält) besteht während der gesamten Ausbildung
Funkverbindung zwischen Pilot und Fluglehrer bzw. Startleiter. Der erste
Schwerpunkt sind nun Platzrunden und Überflüge, gefolgt von Ziel- und
Notlandeübungen mit und ohne laufenden Motor. Dieses Können wird dann gefestigt
und verbessert, bis schließlich der erste Überlandflug ansteht.
Wegen der speziellen Anforderungen kann diese Art der Ausbildung nur
durchgeführt werden, wenn der Flugschüler über eine eigene, angepasste
Ausrüstung verfügt. Bei der Beschaffung sind wir gerne behilflich - ein
eventueller Kauf wir auf die Ausbildung angerechnet.
Die besonderen Anforderung der UL-Schulung lassen eine
Massenausbildung nicht zu, so dass Schulung nur in Kleingruppen oder nach
individueller Vereinbarung durchgeführt wird. Da wir bei geeignetem Wetter
täglich schulen, wird das Tempo der Ausbildung in erster Linie von unseren
Schülern selbst bestimmt. Mit der Praxisausbildung können Sie jederzeit
beginnen. Für die Theorie bieten wir dann in der Regel Wochenendkurse an. Diese
sind stressfreier, es wird kein Urlaub benötigt und sie führen zu besseren
Lernergebnissen (siehe "News & Termine").
Zur Praxisausbildung sollten Sie die komplette Ausrüstung, wetterfeste Kleidung,
warme Schuhe und Handschuhe und - wenn möglich - einen geeigneten Funk-Helm
mitbringen (Funkausrüstung kann gestellt werden). Wenn Sie Ihre
persönliche Ausrüstung erweitern möchten, stehen wir Ihnen natürlich auch
beratend zur Seite.
Theorie
60 Unterrichtsstunden für Piloten ohne Vorkenntnisse
40 Unterrichtsstunden für PPL-F Inhaber, HG beschränkt
30 Unterrichtsstunden für PPL-F Inhaber, HG unbeschränkt
Die vereinfachte Funksprechausbildung ist darin enthalten; ein Funksprechzeugnis (BZF II), ist nicht mehr verpflichtend.
Für PPL-A,B,C Inhaber ist lediglich Unterricht in Motorschirmtechnik und V.i.b.F. vorgesehen.
Praxis
Platzrunden, Ziel- und Notlandeübungen, Einweisung in besondere Flugzustände und Navigation sowie
3 Überlandlüge über 30km sind nur ein Teil des Stoffs. Auch die Technik kommt
nicht zu kurz. Je nach Vorkenntnissen und Eignung kann man mit 6 bis 8
Flugstunden rechnen.
Prüfungen
 | 7 Fächer mit jeweils 40 Fragen (multiple choice) in den
Bereichen Navigation, Luftrecht, Meteorologie, Technik, Flugfunk, Menschliches
Leistungsvermögen und Verhalten in besonderen Fällen.
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 | Platzrundenverkehr, 3 Notlandeübungen und 1 Überlandflug
(Planung und Durchführung).
Da wir einen Prüfer vor Ort haben sind Prüfungen jederzeit nach Absprache
durchführbar. |
Hier gibt es die offiziellen
Unterlagen des DULV.
Preise der Ausbildung
| Vorkenntnisse |
MINIMUM |
Preise |
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Hängegleiten |
Theorie u. Praxis auf eig. Gerät |
690 |
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Hängegleiten + UL o. PPL |
Theorie u. Praxis auf eig. Gerät |
390 |
Preise in Euro inkl. MWSt. Die
enthaltenen Stunden sind die gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststunden.
Landegebühren sind nicht enthalten (1 Euro pro Landung).
Für eingehende Beratung stehen wir gerne auch
telefonisch zur Verfügung...
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