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Motorschirme zählen zu den "Leichten Luftsportgeräten" und sind nicht (mehr) zulassungspflichtig. Sie bestehen aus einem Gleitschirm, Gurtzeug und Rettung, sowie der Antriebseinheit. Diese müssen auf Pilotengewicht und Können zugeschnitten sein. Wie für die ULs auch, gilt ein maximal zulässiger Lärmgrenzwert von 60 dB/A.

Grundsätzlich stehen zwei Konzepte zur Auswahl: der fußstartfähige Paramotor und das Paratrike. Wofür man sich entscheidet ist zum eine Geschmackssache, zum anderen spielen Faktoren wie Einsatzzweck, Pilotengewicht und Packmaß eine Rolle.
In Deutschland wird der Motorschirmmarkt von Fresh Breeze dominiert und ist daher recht überschaubar. Fresh Breeze bietet drei  Motorvarianten und 2 Trikes an, die sich weitgehend kombinieren lassen.

Hier einer der aktuellsten Antriebe von FRESH BREEZE, der Simonini 122...

 
 

...und 2 Varianten von Paratrikes

  
    Flyke, das fliegende Fahrrad                                            Skip One

Bei den Schirmen dagegen gibt es eine Vielzahl von zugelassenen Modellen. Neben reinrassigen Motorschirm-Flächen, wie dem SILEX, ist auch eine Vielzahl von Gleitsegeln auch für das motorisierte Fliegen zugelassen. Nicht alle sind wirklich gut geeignet...
Für welche Art des Motorschirmfliegens Sie sich auch entscheiden: Der Fun-Faktor ist hoch, die Ausbildung überschaubar und eine ursprünglichere (und kostengünstigere) Art motorisiert zu fliegen gibt es nicht!

Voraussetzungen

bulletLuftfahrerschein Gleitschirm (oder SOPI) oder 30 Höhenflüge über 100m.
bulletWenn keine Gleitschirmvorkenntnisse vorhanden sind, ist zuerst eine motorlose Grundausbildung vorgeschrieben. Auch hier können Sie jederzeit mit der Ausbildung beginnen.
bulletPolizeiliches Führungszeugnis (Typ N)
bulletSofortmaßnahmen am Unfallort (oder Führerschein nach 65 falls kein Luftfahrerschein vorhanden ist).  Erleichterungen für Inhaber von Luftfahrerscheinen (A, B, C & F)

Weitere Informationen über spezielle Probleme, wie z.B. die Anrechnung von Vorkenntnissen, erhalten Sie bei uns direkt oder in der Theorieausbildung.

Flugausbildung

Da Motorschirmausbildung von Anfang an einsitzig durchgeführt wird, sind Gleitschirm-Vorkenntnisse Voraussetzung. Falls dies bei Ihnen nicht der Fall ist: auch kein Problem! Unsere Partnerflugschule Flight Connection Arlberg macht Sie in kürzester Zeit fit für den Motor. Rufen Sie uns an, wir erklären gerne wie's geht.

Da unsere Flugschüler in der Regel bereits Gleitschirmvorkenntnisse besitzen, beginnt die Ausbildung mit dem Erklären und Anpassen der Ausrüstung. Nach verschiedenen Vorübungen mit und ohne Motor, steht der erste Alleinflug auf dem Programm. Da wir an einem Flugplatz fliegen (und auch vermitteln wollen, wie man sich an einem solchen verhält) besteht während der gesamten Ausbildung Funkverbindung zwischen Pilot und Fluglehrer bzw. Startleiter.
Der erste Schwerpunkt sind nun Platzrunden und tiefe Überflüge, gefolgt von Ziel- und Notlandeübungen mit und ohne laufenden Motor. Dieses Können wird dann (zum Teil mit Flugauftrag)  gefestigt und verbessert, bis schließlich der erste Überlandflug ansteht.
Wir verwenden ausschließlich neuwertiges Material um größtmögliche Zuverlässigkeit und Sicherheit gewährleisten zu können.

Die besonderen Anforderung der UL-Schulung lassen eine Massenausbildung nicht zu, so dass in der Regel die Schulung nur mit Kleingruppen nach individueller Vereinbarung oder kompakt in Form eines mehrtägigen Kurses durchgeführt wird. Da wir bei geeignetem Wetter täglich schulen, wird das Tempo der Ausbildung in erster Linie von unseren Schülern selbst bestimmt.
Mit der Praxisausbildung können Sie jederzeit beginnen. Für die Theorie bieten wir Wochenendkurse an. Diese sind stressfreier, es wird kein Urlaub benötigt und sie führen zu nachhaltigeren Lernergebnissen (siehe "News & Termine").

Zur Praxisausbildung sollten Sie wetterfeste Kleidung, Gleitschirmschuhe und Handschuhe und - wenn vorhanden - einen Funk-Helm mitbringen. Wenn Sie Ihre persönliche Ausrüstung UL-spezifisch erweitern möchten, stehen wir Ihnen natürlich auch beratend zur Seite.

Theorie

60 Unterrichtsstunden für Piloten ohne Vorkenntnisse
40 Unterrichtsstunden für PPL-F Inhaber, GS beschränkt
30 Unterrichtsstunden für PPL-F Inhaber, GS unbeschränkt
Die vereinfachte Funksprechausbildung ist darin enthalten; ein Funksprechzeugnis (BZF II), ist nicht mehr verpflichtend.
Für PPL-A,B,C Inhaber ist lediglich Unterricht in Motorschirmtechnik und V.i.b.F. vorgesehen.

Praxis

Platzrunden, Ziel- und Notlandeübungen, Einweisung in besondere Flugzustände und Navigation sowie 3 Überlandlüge über 30km sind nur ein Teil des Stoffs. Auch die Technik kommt nicht zu kurz. Je nach Vorkenntnissen und Eignung kann man mit 6 bis 8 Flugstunden rechnen.

Prüfungen

bullet7 Fächer mit jeweils 40 Fragen (multiple choice) in den Bereichen Navigation, Luftrecht, Meteorologie, Motorschirm-Technik, Flugfunk, Menschliches Leistungsvermögen und Verhalten in besonderen Fällen.
Erleichterungen bei Vorkenntnissen
bullet2 Platzrunden und 2 Ziellandungen im 50m Quadrat.

Da wir einen Prüfer vor Ort haben, sind Prüfungen jederzeit nach Absprache durchführbar.

Hier die offiziellen Ausbildungsrichtlinien des DULV.

Preise der Ausbildung

Vorkenntnisse MOTORSCHIRM Preise
keine Theorie, Praxis 1.590
Hängegleiten Theorie, Praxis 1.390
UL oder PPL Theorie, Praxis 1.190
Gleitschirm Theorie, Praxis 990
Gleitschirm + UL / PPL Theorie, Praxis 650
  Nachlass bei Schulung auf eigenem Gerät -200

Alle Preise in Euro inkl. MWSt.; inkl. Kraftstoff. Sollten weitere Stunden nötig sein, werden diese zum üblichen Chartersatz verrechnet. Dies ist nur ein kleiner Auszug, Teilausbildungen werden natürlich auch angeboten. Landegebühren sind nicht enthalten (1 Euro pro Landung). Für eingehende Beratung stehen wir gerne auch telefonisch zur Verfügung.

Charterpreise...

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Letzte Änderung: 31. März 2011. 

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