Spider

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ENTSTEHUNG: Die erste Version des SPIDER ging 1992 in Produktion. In die Konstruktion gingen 5 Jahre Erfahrung im Bau von Ultraleichtflugzeugen und im UL-Schulungsbetrieb ein. Unsere Absicht war es, einen Doppelsitzer herzustellen, der alle Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Qualität erfüllen kann. Nicht einzelne Bauteile sollten hervorstechen, sondern ein geschlossenes, rundes und sicheres Gesamtkonzept wurde angestrebt. Das Ergebnis überzeugt durch professionelles Finish und Leistung. Seit der Einführung 1992 wurden über 250 Spider Trikes ausgeliefert.

Vor dem Aufsetzen

 

KONSTRUKTION: Allein die Entwicklung des Fahrwerks erforderte eine Menge Erfahrung und Tests. Die dreiteilige Stahlrohrkonstruktion wird WIG-geschweißt, anschließend sandgestrahlt und schließlich mit einer extrem schlagfesten Pulverbeschichtung und Hohlraumversiegelung ausgestattet. Diese Bauart hat sich zu Recht im Fahrzeugbau durchgesetzt. Stahl hat verglichen mit Alu- und Kunststoffkonstruktionen die ausgewogensten Allroundeigenschaften: hohe Zug-, Druck-, Torsions-, Biege- und Kerbschlagfestigkeit. Im Falle eines Crashs wird die Zelle deformiert, sie bricht nicht. Auf Schraubverbindungen kann weitgehend verzichtet werden. Dies bedeutet weniger Checkpunkte und ein erfreulich niedriges Gewicht. Die progressiv ansprechende und sehr gut dämpfende GFK-Hinterachse versieht ihren Dienst auch beim Rollen und nicht nur bei harten Landungen. Federweg ca. 25 cm. Daher geringst- möglicher Verschleiß am Trike und an der Fläche besonders auf schlechten Plätzen und in der Schulung.

 

MOTOREN: Der Spider hat die Musterzulassung des DULV für Seriengeräte. Er wird angetrieben von einem Rotax 582 mit 64 PS. Dieser Motor bietet Leistung im Überfluss und ist perfekt für Schlepp und harten Doppelsitzerbetrieb. Eine Version mit Rotax 503 ist im Zulassungsverfahren.
Das schrägverzahnte "C"-Getriebe treibt den einstellbaren 4-Blatt-GFK-Propeller an. Da wir nur Original Rotax-Ersatzteile verwenden, ist eine schnelle Ersatzteilversorgung weltweit sichergestellt.

Es gibt kaum einen Doppelsitzer, der ähnlich leicht auf- und abzubauen oder zu zerlegen ist. Der AUFBAU kann von jeder normal trainierten Person alleine bewältigt werden. Das Gerät muß lediglich gegen Wegrollen gesichert sein. Der ABBAU, beispielsweise nach einer Sicherheitsaußenlandung, ist fast schon ein Kinderspiel: die Fläche wird gegen den Wind nach vorne abgelassen und auf die Nase gestellt. Der Mast wird von der Fläche getrennt und die Fläche abgelegt. In diesem Zustand passt das Trike in jede Garage. Will man es kleiner zerlegen, so können das Frontrohr, der Mast und die Hinterachse mit jeweils 4, 1 und 2 Schrauben entfernt werden.

Zum TRANSPORT bieten sich 3 Varianten an. Am besten bewährt hat sich die Unterbringung in einem kleinen geschlossenen Anhänger. Die komplette Ausrüstung liegt geschützt und kompakt im Innern. Kostengünstiger ist der Transport auf einem offenen Sportanhänger und schließlich besteht auch die Möglichkeit das Gerät auf kurzen, nicht-öffentlichen Strecken mittels Adapter für die Anhängerkupplung hinter dem Auto zu ziehen.

SERIENMÄSSIG wird der Spider ausgeliefert mit Vorderradfederung, Park- und Fußbremse, Schutzblech, Instrumentenpanel für 3 Instrumente, Landescheinwerfer, Fußbügel und Montageplatte für das Rettungsgerät. Alles ohne Das große INSTRUMENTENPANEL bietet Raum für 7 Rundinstrumente und erlaubt dem Piloten mit einem Blick alle wichtigen Flug- bzw. Motordaten zu überwachen.
Alle Schalter sind leicht zugänglich und eigens abgesichert. In der Regel verwenden wir mechanische Fluginstrumente von Winter, VDO oder Westberg.

Die SITZE sind geräumig und komfortabel. Der Pilot kann Sitzfläche und Rückenlehne körpergerecht anpassen. Auch im Einsitzerbetrieb wird der Rücken bis zum Schulterbereich unterstützt. Der Rückenbereich ist frei von Kanten oder Rohren. Viel Platz hat auch der Passagier durch das gekröpfte Hauptrohr und die große Sitzfläche. Selbst kleine Passagiere sitzen über dem Piloten und nicht in seinen Verwirbelungen. Ideal auch im Schulungsbetrieb oder für Fotoflüge. Um doppelsitzig zu fliegen ist kein Umbau nötig. Separate, gut sitzende Schroth-Gurte aus dem Rallyesport erhöhen die Sicherheit und den Komfort.
Für besonders große Piloten bieten wir eine lange Version des Spider an.

Das RETTUNGSGERÄT. In den meisten Fällen statten wir unsere UL mit den pyrotechnischen Rettungsgeräten von GRS aus. Das System wird im Rahmen eingebaut, die Kevlarleinen werden fest verlegt. Zum Auf- und Abbau muss nur noch ein Karabiner gelöst werden. Die Öffnungszeit ist extrem kurz. Der Höhenverlust beträgt etwa 50m. Der Ausschuss zur Seite hat sich in extremen Situationen (z.B. Tuck, Kollision) als optimal herausgestellt.

Auf Wunsch erhalten Sie eine Vielzahl von OPTIONEN wie: Schleppkupplung, großes Instrumentenpanel mit bis zu 7 Rundinstrumenten, Rad- und Vollverkleidungen, Spinner, Spezialtanks, Elektrostarter, Positionslichter, Getrenntschmierung, Funk, Außenantenne, Intercom, GPS...

Spider XL

Die vielen Modellpflegemaßnahmen der letzten Jahre finden nun ihren Niederschlag in einer speziellen Version, dem Spider XL. Dieser wurden nach den Forderungen der neuesten BFU (Bauforderungen für Ultraleichtfluzeuge) entwickelt und getestet.

Der Spider XL erhielt eine neue aerodynamisch geformte Hinterachse, eine verstärkte Gabel, ein neues Vorderrad mit großer Bremse und einen stärker gekröpften Mast.
Die Lärmmessung wurde neu durchgeführt und die Festigkeit des Trikes für die 450 kg Flächen neu getestet.

In Verbindung mit der IXESS-Fläche stehen nun also eine Nutzlast von 257 kg zur Verfügung - ein Wert der seinesgleichen sucht! Und dabei steigt der Spider XL mit 3,5 m/s bei unter 60 dB/A.

Ihr Vorteil:
-  Stahltrike, je nach Fläche bis 450kg zugelassen; Nutzlast bis 260kg!
-  bauartbedingt geringer Luftwiderstand
-  hoher Komfort und Sicherheit für Pilot und Passagier
-  ideal für Schlepp und Schulung

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